Vom Tun ins Sein mit den Sondermeridianen zur Essenz unserer Shiatsu-Praxis: Wenn Du spürst, dass Dein Shiatsu nach mehr Tiefe, Ruhe und Echtheit ruft, dann bist Du hier genau richtig. Nimm dir Zeit für Dich, Deine Wahrnehmung und Deinen eigenen Weg im Shiatsu.
Diese Fortbildung lädt Dich ein, Shiatsu jenseits von Technik zu erleben – als einen Weg der Verkörperung, des Vertrauens und der tiefen Verbindung mit Ming und Shen. Im Zentrum steht die Frage: Wie verändert sich unsere Arbeit, wenn wir weniger „tun“ und mehr im gegenwärtigen Moment ankommen?
Gemeinsam erforschen wir die außerordentlichen Gefäße als Tore zum größeren Ganzen – als verbindende Ebenen, die Körper, Geist und Bewusstsein in Einklang bringen. Chong Mai, Dai Mai, Yin Wei Mai und Yang Wei Mai werden dabei zu Wegweisern, die uns zu mehr innerer Klarheit, Weite und Verbundenheit führen.
In praktischen Übungen, angeleiteten Behandlungen und Momenten der Stille erfährst Du, wie sich ein Raum von Präsenz öffnet, in dem Berührung nicht gemacht wird, sondern geschieht. Ein Raum, in dem Begleitung möglich wird – jenseits von Fixieren, Reparieren und Technik. Ergänzend dazu erhältst Du fundierte Einblicke in die energetische Bedeutung der außerordentlichen Gefäße und ihre Rolle in der Entwicklung unseres physischen und psychischen Potentials, in der Regulation von essentiellen körperlichen und geistigen Prozessen bis hin zu den verschiedenen Bewusstseinsebenen – immer mit direktem Bezug zur praktischen Erfahrung.
Diese Fortbildung richtet sich an Shiatsu-Praktiker:innen und Studierende, die ihre Arbeit vertiefen und ihr mehr Ruhe, Vertrauen und eine spirituelle Dimension verleihen möchten. Ein Raum zum Entfalten, Loslassen und Erinnern: Shiatsu als Weg bewusster Berührung.
SCHWERPUNKTE:
TERMIN: Freitag 29. Mai bis Sonntag 31. Mai 2026, (09.00 – 17.00 Uhr)
KOSTEN: 340,- (Frühbucherpreis bis 1. Mai), danach 360,-
ZIELGRUPPE: Shiatsup-Praktiker:innen und -student:innen mit mindestens 1 Jahr Ausbildungszeit
VERANSTALTER: International Academy for Hara Shiatsu
Gill Hall
Gill Hall begann ihre Shiatsu-Ausbildung im Shiatsu College in Madrid um die Jahrtausendwende und vertiefte dort ihr Wissen durch aufbauende Kurse. Besonders prägend war ihre mehrjährige Ausbildung in Sei-Ki bei Akinobu Kishi Sensei. Darüber hinaus begleitete sie zahlreiche internationale Shiatsu-Lehrer:innen als Übersetzerin und Kursorganisatorin – eine Erfahrung, die ihre Perspektive auf die Arbeit nachhaltig erweitert hat.
Zu ihren wichtigsten Einflüssen zählt Nicola Ley, deren Ansatz ihre Praxis stark geprägt hat. Heute leitet sie die unabhängige Schule Ameba Shiatsu mit Standorten in Zaragoza und Madrid, wo sie seit vielen Jahren lebt und arbeitet. Neben ihrer Tätigkeit als Shiatsu-Lehrerin ist sie auch ausgebildete Prozessbegleiterin und bringt diese Kompetenz in ihre Workshops ein. In den letzten Jahren hat sie zudem neue Wege eingeschlagen – unter anderem als angehende Kleinbäuerin sowie mit Seminarangeboten in verschiedenen europäischen Ländern. Gill ist regelmäßig auf internationalen Veranstaltungen vertreten, darunter der Europäische Shiatsu-Kongress in Rom 2026 sowie zuletzt als Referentin beim Shiatsu Summit 2025 in Wien.