Das Wissen um Faszientechniken nutzt die östliche Heilkunde schon lange bevor die westliche Medizin diese entdeckt hat. Wir sehen dies im Tuina beim „Schieben und Ziehen“, wie auch bei der Zwei-Hände-Technik des Shiatsu. Erspüren wir die Richtung und Qualität des Chi-Flusses, ertasten wir dabei gleichzeitig die Faszien und nehmen wahr, ob sie flüssig oder trocken sind, welchen Zug oder welche Drehung sie haben.

Wir erweitern unser Repertoire, indem wir sowohl tiefe Fasziengriffe erlernen, um Gewebeverklebungen zu lösen, als auch sanfte Berührung mit einer Einstellung innerer Weite paaren. Denn nur mit dieser Präsenz können wir im Fasziensystem Resonanz erzeugen. Tauchen wir ein in die faszinierende Innenwelt des Faszien-Netzwerks!

Becken und Wirbelsäule

Die Willenskraft will sich entlang des Blasen-Meridians manchmal selbst überholen und führt unter Stress erhebliche Muskelkontraktionen herbei, welche die Wirbelsäule auszubaden hat. Diese zerren an den Ansatzstellen der Knochen und Bänder, was die Blut- und Chi-Zirkulation verringert. Solche Zugkräfte sind oftmals tief sitzende Spannungsmuster und der Rhythmus des ganzen Körpers kommt dadurch aus dem Lot. Dabei ist das Muster der Yang-Energien zu beiden Seiten der Wirbelsäule häufig ungleich, wodurch es zu Seitneigungen und Verdrehungen kommt.

Schwerpunkte

>> anatomische und energetische Befundung von Verdrehung/Verkippung des Beckens und der Wirbelgelenke
>> Beinlängenausgleich über Iliumkorrektur mithilfe der Muskel-Energie-Technik
>> Faszienarbeit am Becken (Psoas, Iliacus, Piriformis)

>> Triggerpunkte und Neutralpunkt-Technik an Wirbel- und Rippengelenken
>> Kopfgelenke und Kiefer

>> TERMIN: Sa, 26. Jänner 2019 (9:00 – 18.00)
>> KOSTEN: 120.- (Frübbucherpreis bis 23. Dezember 2018, dann 130.-)
>> ZIELGRUPPE: Shiatsu Praktiker/innen aller Stilrichtungen und mind. 1 Jahr Ausbildungszeit
>> VERANSTALTER: International Academy for Hara Shiatsu

 


Thomas Dinter

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