Das Wissen um Faszientechniken nutzt die östliche Heilkunde schon lange bevor die westliche Medizin diese entdeckt hat. Wir sehen dies im Tuina beim „Schieben und Ziehen“, wie auch bei der Zwei-Hände-Technik des Shiatsu. Erspüren wir die Richtung und Qualität des Chi-Flusses, ertasten wir dabei gleichzeitig die Faszien und nehmen wahr, ob sie flüssig oder trocken sind, welchen Zug oder welche Drehung sie haben.

Wir erweitern unser Repertoire, indem wir sowohl tiefe Fasziengriffe erlernen, um Gewebeverklebungen zu lösen, als auch sanfte Berührung mit einer Einstellung innerer Weite paaren. Denn nur mit dieser Präsenz können wir im Fasziensystem Resonanz erzeugen. Tauchen wir ein in die faszinierende Innenwelt des Faszien-Netzwerks!

Der Schultergürtel

Als beweglichste Einheit ist dieses Gelenk in besonderem Maße von der Haltung der Wirbelsäule abhängig. Gleichzeitig ist es die Schlüsselstelle zur Öffnung von Renmo und Dümo. In rigider Starre oder Erschöpfung gehalten sind die Schultern stets ein Abbild dessen, wie wir uns dem Leben öffnen und Chi generieren bzw. etwas umsetzen und Grenzen ziehen.

Schwerpunkte

>> Anamnese der Rotatorenmanschette und Gleitmobilisierung
>> Faszienpunkte im Vergleich zu Meridian-Ketten
>> AC- und SC-Gelenk, Scapula und Rippen mobilisieren
>> Unwinding
>> Übungen zur Zentrierung der Schulter

>> TERMIN: Sa, 6. April 2019 (9:00 – 18.00)
>> KOSTEN: 120.- (Frübbucherpreis bis 4. März 2019, dann 130.-)
>> ZIELGRUPPE: Shiatsu Praktiker/innen aller Stilrichtungen und mind. 1 Jahr Ausbildungszeit
>> VERANSTALTER: International Academy for Hara Shiatsu

 


Thomas Dinter

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